Planet Weltweit
Planet Weltweit: Fernab der südkoreanischen Metropole Seoul befindet sich der buddhistische Gameunsa-Tempel. Hier leben, beten und kochen drei Nonnen, die das Wissen der 1700 Jahre alten Tempelküche bewahren möchten.
Planet Weltweit: Fernab der südkoreanischen Metropole Seoul befindet sich der buddhistische Gameunsa-Tempel. Hier leben, beten und kochen drei Nonnen, die das Wissen der 1700 Jahre alten Tempelküche bewahren möchten.
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Der Wind pfeift scharf über das zugefrorene Watt, auf dem sich die Eisschollen gegeneinander auftürmen. Milchig- weißes Licht verzaubert die Landschaft in ein eisiges Stilleben. Außer dem Wind hört man keinen Laut. Die Menschen trotzen den eisigen Temperaturen in den wenigen urigen, reetgedeckten Häusern: Winter auf der Hallig Langeneß. Sie ist die größte der zehn Halligen mitten in der Nordsee. Meerumschlossen, einsam, aber auch sehr romantisch Planet Weltweit hat die Bewohner der Hallig während der letzten rauen Wintertage besucht und ein beeindruckendes Portrait von Menschen und Natur gezeichnet.
Wildererjagd am Mount KenyaEin Film von Holger RiedelEin 5.200 Meter hoher Riese thront am Äquator: der Mount Kenya. Den Berg umringt ein dichter, undurchdringlicher Regenwald, in dem rund 2.000 Elefanten leben. Die Natur hier ist nahezu unberührt. Doch dieses Paradies ist bedroht, seit Wilderer ihr Unwesen treiben. Die Dokumentation beobachtet die Fallensteller und begleitet deren Jäger, die Wildhüter vom Mount Kenya, auf ihren gefährlichen Streifzügen durch den Tropenwald.Bereits in den frühen Morgenstunden ist der tropenfeuchte Wald höchst lebendig: In den Baumkronen, 50 Meter weit oben, zetern halbstarke Meerkatzenmännchen. Äste krachen, von Elefanten beim Frühstück gebrochen.
Myanmar, ein Land im Aufbruch. Nach Jahrzehnte langem Dornröschenschlaf können den Burmesen Demokratie und Fortschritt nicht schnell genug kommen. Auch in dem kleinen Dorf Pompein warten die Einwohner ungeduldig auf die Zukunft. Doch mit dem Warten soll es jetzt ein Ende haben. Sie nehmen ihr Schicksal in die eigenen Hände. Angeleitet durch ihren Mönch U Pandita baut das Dorf sich sein eigenes Wasserkraftwerk und will Strom in alle Häuser bringen.
Im Forschungszentrum der Organisation APOPO in Tansania herrscht helle Aufregung: Eine Rattenmutter hat Junge geworfen - ein Riesenerfolg bei in Gefangenschaft lebenden Riesenhamsterratten. Schnell zeigt sich, dass einer der Rattenjungen besonders aufgeweckt ist. Er bekommt den Namen Ronaldinho. In nur wenigen Wochen lernt das intelligente Tier gefährliches TNT zu erschnüffeln.
Planet Weltweit: Lange war Französisch-Guayana an der Küste Südamerikas ein Schreckensort für Gefangene. Die Zuchthäuser dort galten als die härtesten Frankreichs. Heute sind von ihnen nur noch Ruinen übrig, die restauriert werden. Frankreich beginnt, dieses dunkle Kapitel seiner Geschichte aufzuarbeiten, nur einige Kilometer entfernt vom Weltraumbahnhof Kourou.
Planet Weltweit: Der ganze Stolz von Córdoba sind die Patios der Stadt - begrünte Innenhöfe, deren Wurzeln bis in die römische Antike und die Zeit der maurischen Herrschaft in Andalusien zurückreichen. Einmal im Jahr findet ein traditioneller Wettbewerb statt. Dann dreht sich alles um die Frage: Wer hat den schönsten Patio der ganzen Stadt?
Planet Wetlweit: Jedes Frühjahr findet auf Sardinien eine Prozession zu Ehren des Heiligen Antiochus statt. Die Einwohner legen Kostüme an, in den Kirchen werden Altartücher ausgelegt, die noch mit Muschelseide verziert sind - jenen Fasern, die die Fischer seit Jahrhunderten dem Meer entnahmen. Inzwischen sind diese Muscheln streng geschützt
Kaum eine Sportart verbindet die Menschen im Baskenland so sehr wie Pelota. Die Region im Grenzgebiet von Frankreich und Spanien, sieht sich als eigenständige Provinz mit einer gemeinsamen Kultur, Sprache und Identität. Das Pelota-Spiel, bei dem ein Ball per Hand oder Schläger gegen eine Hauswand geworfen wird, ist wichtiger Teil davon.
Planet Weltweit: Durch Mauretanien verläuft eine einzigartige Bahnlinie, 700 km Gleis führen hier seit 1963 durch die Sahara. Die Fahrt ist eine Herausforderung für Mensch und Material zum Beispiel durch plötzliche Sandverwehungen oder auch freilaufende Kamele.
Auf den Hebriden, vor der Nordwestküste Schottlands, ist das Wetter ist rau, die Landschaft schroff. Die Menschen sind widerstandsfähig, auch dank ihrer besonderen Kleidung. Inspiriert von den Farben der Landschaft ist Harris Tweed der Aristokrat unter den Tweeds, seit Jahrhunderten auf den Inseln gewebt.
Der Norden des Victoria-Sees in Uganda mit seinen vielen Hügeln und Bergen ist für Fahrräder eigentlich kein geeignetes Terrain. Gleichwohl wird hier auf Drahteseln fast alles transportiert: Bananenstauden, Wellblechdächer, frischer Fisch - und Fahrgäste. Für Motorräder und Autos fehlt den meisten Menschen das Geld, wer ein eigenes Fahrradtaxi besitzt, ein Boda-Boda?, kann sich glücklich schätzen. Denn mit den Einnahmen aus dem Boda-Boda-Geschäft lässt sich eine Familie gut ernähren. In der Reportage wird ein Boda-Boda-Fahrer auf dem Weg zu seinem heiß ersehnten eigenen Gefährt begleitet. Der 28jährige Joseph Mukisa ist seit gut acht Jahren Boda-Boda-Fahrer. Mit seinem Fahrradtaxi durchstreift er fast täglich die Straßen seines Stamm-Reviers: Jinja, die Stadt nahe der berühmten Nilquelle. Hier findet er so gut wie immer Fahrgäste. Doch das Rad, auf dem Joseph sitzt, gehört ihm nicht. Seit sein eigenes Boda-Boda gestohlen wurde, muss er täglich Geld für die Miete eines Fremdrads ausgeben. Lange schon träumt er von einem eigenen Boda-Boda. Wäre da nicht der hohe Anschaffungspreis.Hilfe verspricht sich Joseph nun von FABIO, des First African Bicycle Information Office?. Die Macher der Organisation wissen, wie wichtig Fahrräder für das öffentliche Leben Ugandas sind. Ohne die Dra ...
Nepal - Die Krieger vom Dach der Welt?Ein Film von Karl Alexander WeckDas Himalaja-Massiv von Nepal ist die Heimat der wohl gefürchtetsten Krieger der Welt: der Gurkhas. Ihr hartes Leben auf dem Dach der Welt macht sie zu zähen und mutigen Persönlichkeiten. Seit Generationen stehen sie im Dienst der britischen Armee. Für die heranwachsende Jugend aus den abgelegenen Bergdörfern ist ein Leben als Soldat auch heute noch ein heiß begehrtes Lebensziel. Der Sold auf europäischem Niveau ermöglicht es den Gurkhas, ihre Familien finanziell zu unterstützen und damit auch deren Ansehen zu erhöhen. Planet Weltweit begleitet einen so genannten Galla Wallah - einen Gurkha-Scout - auf seiner Suche nach neuen Gurkha-Kämpfern. Der pensionierte Ex-Gurkha ist mit der Auswahl der aussichtsreichsten Bewerber betraut. Sein Weg führt ihn in entlegene Bergdörfer, quer durch die atemberaubende Landschaft des Himalajas. Der junge Santosh aus dem Bergdorf Tangting hat einen Traum: Er möchte als Gurkha in den Militärdienst der britischen Armee aufgenommen werden. Ein solcher Posten ist für die in Armut lebenden Nepalis in den entlegenen Provinzen wie ein Lottogewinn: Ca. 1.500 Euro Monatssold bedeuten hier ein sorgenfreies Leben für die ganze Familie. Außerdem huldigen Gurkhas mit ihrem Dienst an der W ...
Wer im Kaffeeanbaugebiet Kolumbiens etwas auf sich hält, fährt einen Willys?. Der legendäre und robuste Geländewagen aus den USA wurde bekannt als das Auto, das den zweiten Weltkrieg gewann.? Seit den 1950iger Jahren ist der Vater aller Jeeps auch in Kolumbien im Einsatz, denn das robuste Fahrzeug ist wie geschaffen für das bergige Gelände. Bis zu 50 Prozent Gefälle müssen die Willys bewältigen. Etliche Fincas sind nur über halsbrecherische, unbefestigte Pisten erreichbar. Im Macho-Land Kolumbien saßen bislang nur Männer am Lenkrad der Geländewagen. Johana Londo?o setzt dieser Tradition ein Ende. Planet Weltweit ist unterwegs mit Kolumbiens einziger Willys-Fahrerin.
Wenn Ousmane Dodo, der Wüstendoktor? auf seinem Kamel in die Zeltlager der Tuaregnomaden kommt, wird er als Freund und Heiler willkommen geheißen. Als einziger ausgebildeter Krankenpfleger und Geburtshelfer in der nigrischen T?n?r?-Wüste kümmert er sich um die gesundheitlichen Sorgen und Nöte der hier lebenden Menschen. Es ist das Ende der Regenzeit in der T?n?r?-Wüste. Ousmane Dodo bereitet sich auf eine seiner mehrwöchigen Touren am Fuße des A?r-Gebirges vor. Zu seinem Gepäck gehört ein großer Vorrat an Chloroquin, einer Malaria-Medizin. Diese Krankheit tritt besonders stark an den Wasserlöchern auf, die den Nomaden als Rastplätze dienen. Jeder Zweite von ihnen ist mit dem Erreger infiziert. So auch die 60-jährige Takafert Uandogam, deren Clan aber keine Rücksicht auf sie nehmen kann: Wenn die Wasserlöcher verschmutzt sind oder zu versiegen drohen, muss er weiterziehen, damit die Herden nicht verdursten. Denn von den Wasserlöchern hängt aller Überleben ab. Ousmane Dodo folgt dem Clan der Frau, bis er ihn eingeholt hat. Erst dann kann er sie behandeln - gerade noch rechtzeitig. Nicht selten kommt der Wüstendoktor jedoch zu spät, verliert den Kampf gegen die Zeit und die Unwägbarkeiten der kargen, zerklüfteten Felslandschaft des A?r. Dennoch zieht Ousmane Dodo diese Arbeit de ...
Wer es sich leisten kann, zieht sich hinter Mauern und Elektrozäune zurück: In Johannesburg hat die Angst vor Kriminalität in den letzten Jahren bizarre Formen angenommen und ein neues Stadtbild entstehen lassen - abgeschottete Hochsicherheitsburgen vornehmlich weißer Afrikaner existieren neben den Townships der Armen. 360? - Die GEO-Reportage? begleitet in der geteilten Stadt zwei Bewohner, die täglich von einer Seite auf die andere wechseln. Lil de Freitas lebt mit seiner Familie in Sandton, dem reichsten Stadtteil Johannesburgs. Seine Kinder haben das Grundstück noch nie allein verlassen, denn jeder Schritt nach draußen ist gefährlich. De Freitas? Frau legt fast 400 km pro Woche mit dem Auto zurück, nur um die Kinder zur Schule zu fahren oder zum Spiel mit den Nachbarskindern. Lil de Freitas ist der einzige in der Familie, der regelmäßig die behütete Welt Sandtons verlässt. Er ist Manager eines Gemüsemarktes am Rande des ausschließlich von Schwarzen bewohnten Townships Alexandra. Jeden Morgen erreicht er sein Geschäft durch den bewachten Hintereingang. Seine Kundin Christinah Nkwe geht jeden Morgen den umgekehrten Weg: Die allein erziehende Mutter von sechs Kindern arbeitet - wie viele ihrer Nachbarinnen - als Putzfrau in den Villen der reichen Einwohner Sandtons. Sie ist ...
Die Roosevelt Avenue führt mitten durch das New Yorker Einwandererviertel Queens. Menschen aus etwa 130 verschiedenen Nationen leben hier offiziell. Mit der Journalistin Elizabeth Mora-Mass tauchen wir in diesen Mikrokosmos ein und begleiten sie bei ihren Recherchen. Vor den Backsteinfassaden mit Ladenschildern in unterschiedlichsten Sprachen stehen Garküchen, aus denen Dampfwolken von Chilihuhn-Tamales und Curry-Reis quellen. Mariachi-Melodien, indische Filmmusik, thailändische Schlager hallen zu einer wilden Kakophonie zusammen. Aus den ewig hupenden schwarzen Limousinen-Taxen "La mexicana" steigen in Saris oder Kimonos gehüllte Frauen und federgeschmückte amazonische Heiler. Und in kleinen Gärten der Sehnsucht wachsen Bohnenpflanzen, Korianderbüsche, Mais und Bananen. Die Roosevelt Avenue wird auch Korridor genannt: Vorhof der USA, Asphaltufer, auf das neue Emigrantenwellen schwappen. Seit zwei Dekaden ist diese Straße der Spiegel lokaler Turbulenzen auf dem Globus, nach jeder Katastrophe kommen Geflohene im Korridor an und kapseln sich in dessen Nischen ein. Italiener, Griechen und Deutsche aus der ersten Einwanderungswelle haben das Viertel schon längst in Richtung Manhattan verlassen. Elizabeth Mora-Mass kam vor 17 Jahren aus Kolumbien hierher. Wegen eines brisanten Art ...
Seit mehr als 20 Jahren führt Elitha Suarti Heirunas ihren Schönheitssalon in Bukittinggi auf Westsumatra. Ettis Salon ist eine Institution. Plakate mit asiatischen Schönheiten verraten die neuesten Trends, auch wenn bei den meisten Frauen der wichtigste Haarschmuck das Kopftuch bleibt. Denn auf Westsumatra ist der Islam Hauptreligion. Obwohl Westsumatra zwischen dem 13. und 15. Jahrhundert islamisiert wurde, hat sich ein Großteil der Einwohner, die Volksgruppe der Minangkabau, Teile ihrer früheren Tradition bewahrt. Neben den islamischen Regeln folgen sie dem Adat - einem matrilinear organisierten Gesellschaftssystem. Bis heute sind es nur die Frauen der Minangkabau, die erben - ihnen gehört sämtlicher Besitz. Aber der Einfluss des patriarchalisch geprägten Islam ist dennoch deutlich zu spüren. Friseur- und Kosmetiksalons wie der von Etti hatten lange einen zweifelhaften Ruf: Sie seien nicht haram?, nicht rein. Aber Etti ist über 20 Jahre beharrlich ihren Weg gegangen und überzeugt durch ihre Seriosität. Auch bei der Organisation von Hochzeiten verlässt man sich gerne auf Ettis jahrzehntelange Erfahrung bei der Verschönerung von Haus und Braut. In wenigen Stunden verwandelt sie mit ihrem Team das Haus der Brauteltern in einen prunkvollen Palast aus Gold, feinen Stoffen und a ...
Im wilden Norden Thailands liegt das Kloster Zum Goldenen Pferd?. Abt Phra Khru Ba Neau Chai lebt dort mit 15 Novizen, die er nach den Lehren Buddhas erzieht und in der Kampfkunst Muay Thai ausbildet. Die Region ist seit Jahren Schauplatz für Drogenhandel und Kriminalität. Das bringt für die Bewohner viele Probleme mit sich. Der Abt bietet Mönchen und Bewohnern der umliegenden Bergdörfer eine Perspektive fernab von Drogen und Missbrauch. In Windeseile galoppieren die Mönche und der Abt durch das Bergland im Norden von Thailand, dicht an der Grenze zu Burma und Laos in das Dorf Hua Mae Kham. Sucht und Kriminalität beherrschen hier das Leben vieler Menschen. Die Mönche treffen auf den verwahrlosten siebenjährigen Pumbui, der im Dorf als Dieb und Lügner bekannt ist. Pumbuis Eltern können sich als Tagelöhner nicht um das Kind kümmern. Deshalb möchte der Abt den Jungen mit ins Kloster nehmen, um ihn zu einem Novizen auszubilden und damit eine Chance auf eine bessere Zukunft geben zu können. Pumbui soll lernen, Disziplin und Verantwortung zu übernehmen. Nicht nur durch die Betreuung seines eigenen Pferdes, sondern auch durch tägliche Kraftübungen in der Kampfkunst Muay Thai. Phra Khru Ba Neau Chai war selber Nordthailands Meister in Muay Thai, bevor er sich zum Mönch weihen ließ. E ...
Das Fahrwerk stammt von einem alten Toyota, die Sitze aus einem VW-Bus, der Motor aus einer Wasserpumpe, die bei der Goldsuche verwendet wurde. Zusammengebaut ergibt dies einen Paco-Paco. Der Klang des Motors hat der einzigen brasilianischen Automarke ihren Namen gegeben. Planet Weltweit zeigt, wie die Paco Pacos gebaut werden und wie unentbehrlich sie für die Menschen der Region Peixoto sind.
Kapitän Michel Stephan lässt sich von dem schweren Seegang, der rund um die beiden französischen Inseln Mol?ne und Ouessant vor der bretonischen Küste herrscht, nicht aus der Ruhe bringen. Mit seiner Mannschaft ist er auf dem Postschiff Enez Eussa im tückischen Atlantik unterwegs, um die abgeschiedenen Felseninseln mit allem zum Leben Notwendigen zu versorgen.
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