Wir drehen eine Runde
Viel Show, viel digitaler Firlefanz – der Mini Aceman ist ein verspieltes Auto. Das etwas fragwürdige Highlight des Elektromodells befindet sich rechts vom Lenkrad. (29.03.2025)
Viel Show, viel digitaler Firlefanz – der Mini Aceman ist ein verspieltes Auto. Das etwas fragwürdige Highlight des Elektromodells befindet sich rechts vom Lenkrad. (29.03.2025)
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Tagesaktuelle Themen und Hintergründe aus DER SPIEGEL Videoredaktion.
Ärgerlich: Kaum ist das Auto geparkt, hängt es schon am Haken eines Abschlepp-Transporters. Ohne Beteiligung von Polizei oder Ordnungsamt. In Städten wie Leipzig oder Halle fahren Abschlepper regelrecht Streife auf der Suche nach Pkw, die auf Privatparkplätzen stehen. Statt eines Knöllchens gibt es gleich eine saftige Rechnung fürs kostenpflichtige Entfernen. Abschlepp-Unternehmen, die offenbar gezielt darauf lauern, mutmaßliche Falschparker einzukassieren, nur um sie anschließend gegen die Zahlung horrender Summen wieder aus der Geiselhaft zu entlassen. Doch wie funktioniert das genau? Adrian-Basil Mueller und Jessy Schrödter haben die Abzocker vom Dienst beobachtet. Ihr Verdacht: Die arbeiten schneller als die Polizei erlaubt. (03.11.2025)
Teile der weitverzweigten Goman-Familie fallen seit Jahren mit diversen Betrügereien auf. Ob Teppichverkauf, Enkeltrick oder Sozialbetrug. Gern filmen sich Familienmitglieder, die offiziell auf staatliche Unterstützung angewiesen sind, bei luxuriösen Feiern selbst. Aktuell laufen diverse Prozesse gegen die Familienmitglieder. Unser Reporter Henrik Neumann war vor Gericht mit dabei und hat sich die Angeklagten näher angesehen. (03.11.2025)
Keine Geschäfte, keine Schule und von der Außenwelt nahezu abgeschnitten – das ist Monteviasco, ein Bergdorf in der Lombardei. Seit die Seilbahn vor sieben Jahren den Betrieb eingestellt hat, ist der Ort nur in einem zweistündigen Fußmarsch oder per Helikopter erreichbar. Fünf Bewohner:innen harren hier noch aus. Kann das Dorf trotz allem weiter bestehen? Fast jedes Wochenende macht sich die 24-jährige Letizia Rubinato auf den Weg in das abgelegene Bergdorf Monteviasco. Sie arbeitet im Tal, doch ihre Mutter wurde dort geboren, und Letizia liebt die Natur und das einfache Leben in den Bergen. Nur ein schmaler Pfad mit 1.442 Stufen führt hinauf ins Dorf. Seit die Seilbahn 2018 nach einem tragischen Unfall stillgelegt wurde, schleppen die Bewohner Lebensmittel, frische Wäsche oder Medikamente in Rucksäcken auf den Berg. Denn im Dorf gibt es weder einen Supermarkt noch einen Bäcker. Und ein neuer Seilbahn-Betreiber ist auch nicht in Sicht. Einst lebten hier mehr als 300 Menschen. Doch die Zeiten sind vorbei, und mit dem Ende der Seilbahn verließen 15 Familien das Dorf. Letizia will sich aber mit dem langsamen Sterben des pittoresken Dorfes nicht abfinden. Sie träumt von einem Heimatmuseum und organisiert Veranstaltungen, um wieder Menschen nach Monteviasco zu locken und den Ort wiederzubeleben. Unterstützt wird Letizia von Laura Xota, die die einzige Herberge im Ort betreibt, aber zunehmend Probleme hat, weil Gäste wegen des Seilbahnstillstandes ausbleiben. Die beiden Frauen setzen große Hoffnung in das bevorstehende Heiligenfest, einen Höhepunkt im Jahr. Die kleine Dorfgemeinschaft organisiert sogar Transporte per Helikopter, damit auch ältere Gäste und ehemalige Bewohner für die Feierlichkeiten anreisen können. Während der Vorbereitungen zum Fest trifft eine überraschende Nachricht ein: Die Seilbahn soll wieder in Betrieb genommen werden. Sieben Jahre Isolation sind endlich zu Ende. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (05.11.2025)
Wohnen wird immer teurer, vor allem in Großstädten sind bezahlbare Angebote knapp. Wo die Not groß ist, sind Abzocker nicht weit. Auf Social Media locken sie mit Immobilien-Anzeigen, die es in Wahrheit aber gar nicht gibt. Statt einer Wohnung haben die Opfer am Ende Tausende Euro verloren. Eine dieser Maschen richtet sich gezielt an Menschen mit Migrationshintergrund, die es auf dem Wohnungsmarkt oft besonders schwer haben. (10.11.2025)
Im vergangenen Jahr wurden in Deutschland 154 Männer und 131 Frauen ermordet. Richtig: die Zahlen liegen nicht so furchtbar weit voneinander entfernt. Aber die Motive: die klaffen diametral auseinander. Denn von den 131 Frauen wurden 104 von ihrem Partner oder Ex-Partner getötet. Weil sie sich trennen wollten, weil sie sich nicht unterordnen mochten oder weil sie Opfer sexualisierter Gewalt wurden. Mit anderen Worten: weil sie Frauen waren. Gudrun Altrogge und Maria Wille mit zwei besonders grausamen Femiziden in diesem Jahr. (17.11.2025)
Es sind oft Einsamkeit, Sucht und psychische Erkrankungen, die Menschen in den Abgrund stürzen können. Und was passiert dann? Dann kommen Leute, die die Überreste der Verzweiflung beseitigen. Berlins stabilster Kammerjäger – begleitet von Rosabella Hübner und Caro Niebisch. (09.03.2026)
Aus Gier wurde er mutmaßlich zum Täter. Für SPIEGEL TV ist er kein Unbekannter. Im vergangenen Jahr spielte der Syrer noch eine andere Rolle: die des mutmaßlichen Wohnungsbetrügers. Seine Opfer sind größtenteils Geflüchtete. Noch ermittelt die Staatsanwaltschaft in dem Komplex. Doch nun geht es für Alshikh Ali im Landgericht Lüneburg erst mal um erpresserischen Menschenraub. Marie Groß mit den exklusiven und überraschenden Einzelheiten. (09.03.2026)
Deutsche Gefängnisse sind »Wellness-Hotels« im Vergleich mit Gefangenenlagern in Russland. Rund 7000 ukrainische Soldaten sitzen dort hinter Gittern und hoffen auf einen Austausch mit den rund 4000 russischen Soldaten, die in der Ukraine festgehalten werden. In Putins Kerkereinrichtungen zu filmen, ist unmöglich, in Kriegsgefangenenlagern auf der ukrainischen Seite aber schon. Andreas Lünser war für uns dort. (09.03.2026)
Xavier Naidoos Irrweg – er wird kein leichter sein. Momentan sieht es sogar eher so aus, als wenn sich der »Schwurbel-Barde« in seinem Labyrinth aus Verschwörungen hoffnungslos verlaufen hat. Die jüngste Theorie: irgendwas mit Jeffrey Epstein, Menschenfleisch und Kannibalen. Ein Wahn mit Vorgeschichte. Thore Brüggemann und Marie Groß berichten. (16.03.2026)
Platz drei hinter CDU und SPD: So könnte die AfD laut Umfragen bei der anstehenden Landtagswahl in Rheinland-Pfalz abschneiden und damit ihr Ergebnis von vor fünf Jahren verdoppeln. Führendes Personal aus dem AfD-Landesverband macht dabei keinen Hehl aus seinen Verstrickungen zu rechtsradikalen Burschenschaften. Etwa Damian Lohr, der in den Landtag wiedergewählt werden will. Oder Sebastian Münzenmaier, Bundestagsabgeordneter aus Rheinland-Pfalz. Beide sind Mitglieder der Burschenschaft Germania Halle zu Mainz, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Sie spielt in der Netzwerktätigkeit mit der AfD eine wichtige Rolle, so Landesinnenminister Michael Ebling. Eine Burschenschaft als Kaderschmiede für die Partei. Adrian Altmayer und Caro Niebisch über einen Männer-Morast aus Filz und Fechten, der in Rheinland-Pfalz zur Wahl steht. (16.03.2026)
Das Hochhaus in der Bremer Bahnhofsnähe ist schon von Weitem als Schandfleck erkennbar. Gesperrte Balkone, Bauzäune am Gebäude, Müll im Treppenhaus. Das einstige Studentenwohnheim ist zur Problem-Immobilie geworden. Der Eigentümerin, der Peach Property Group aus der Schweiz, gehören bundesweit rund 20.000 Wohnungen. Bremen ist nicht das einzige Beispiel für unzumutbare Wohnbedingungen. Ein Film von Mattis Quentin. (16.03.2026)
Im SPIEGEL-Talk streiten Ex-Verkehrsminister Volker Wissing und der ehemalige GDL-Chef Claus Weselsky über Gewalt in Zügen, »Erbsenzähler« im DB-Vorstand – und den Sanierungsfall FDP. (18.03.2026)
Wenn ausgerechnet der Volkswagen-Konzern, der Inbegriff von Wirtschaftswunder und deutscher Ingenieurskunst, im globalen Wettrennen der Automobilkonzerne abschmiert, dann gleicht das einem Totalschaden. Zu hohe Lohnkosten, ausländische Billigkonkurrenz und eine verkorkste Wende in der E-Mobilität: Die Krankenakte von VW ist ebenso lang wie komplex. Adrian-Basil Mueller und Daniel Pfaender haben sich den lahmenden Patienten angesehen und analysiert, wo es noch Lebenszeichen gibt und wo eher nicht. (23.03.2026)
Für die Drogenbande war es ein Jackpot. Sie hatte es geschafft, einen Staatsanwalt zu bestechen: Yashar G. – Der gab daraufhin geheime Informationen preis: Einsatzpläne der Polizei oder geplante Razzien. Einer der Kokainhändler schrieb in einem Chat: »Diese Information war 100.000 Euro wert.« Eine exklusive Doku von Claas Meyer-Heuer über einen korrupten Staatsanwalt aus Hannover. (20.04.2026)
Vier Jahrzehnte nach der Reaktorkatastrophe wird das Atomkraftwerk in Tschernobyl auf andere Art bedroht. Anfang vergangenen Jahres traf eine russische Drohne die Schutzhülle der stillgelegten Atomanlage. Wie es dort mittlerweile aussieht? Wie ein wahr gewordener Science-Fiction-Horror– nur in Alt. Andreas Lünser und Kameramann Dominik van Alst haben im ehemaligen Kontrollraum des Werkes gedreht, mit dem letzten Bewohner der angrenzenden Geisterstadt Prypjat gesprochen und mit Augenzeugen, die bei der Nuklearkatastrophe dabei waren. (27.04.2026)
Die Stadt Suhl ähnelt langsam einer Geistersiedlung an. Einst war sie ein aufstrebender Stern am DDR-Himmel, doch die massenhafte Abwanderung der Bewohner durch Perspektivlosigkeit hat die Bewohneranzahl in den vergangenen 40 Jahren mittlerweile fast halbiert. Denn Thüringen verliert Jobs, und zwar nicht zu knapp. Damit ist das Bundesland möglicherweise Vorreiter für das, was noch kommen wird. Yuvina Kostrzewa und Jessy Schrödter über eine Gegend, in der der Niedergang bereits begonnen hat. (27.04.2026)
Die Not von Menschen, die in einem Kriegsgebiet überleben müssen, wird nur vorstellbar, wenn man mit ihnen spricht. Genau das hat der Kameramann Gabriel Chaim getan. Er ist in den Libanon gereist und hat die Opfer der Dauerfehde zwischen Israel und der Hisbollah besucht. Eine von ihnen ist die siebenjährige Aline. (04.05.2026)
Dass in unserem Staat so einiges schiefläuft, musste vor Kurzem auch ein freiwilliger Feuerwehrmann erleben. Der hoch motivierte Brandbekämpfer wollte nach einem Notruf zügig zum Einsatzort kommen. Eigentlich eine Selbstverständlichkeit, die sich in seinem Fall aber bitter gerächt hat. »Schneller als das Ordnungsamt erlaubt« – eine deutsche Tragikomödie erzählt von Adrian-Basil Mueller. (04.05.2026)
Ein überforderter, verschuldeter, selbst mitleidiger Bundeskanzler. Ein clownesker, kriegswütiger, größenwahnsinniger US-Präsident. Die Zahl der irren Adjektive steigt von Woche zu Woche. Kein Wunder, dass sich die Bürger Sorgen um die Weltlage machen. So wie am 1. Mai in Berlin. Da ging es um feministische, propalästinensische, queere und antikapitalistische Belange. Also um alles, was den normalen Berliner Demonstranten so umtreibt. Adrian Altmayer und Noah Cordes haben sich das Schauspiel angesehen. (04.05.2026)
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