Inseln der Schweiz
Die Insel Ufenau im Zürichsee misst gerade einmal elf Hektar, und doch ist sie die größte Insel der Schweiz. Ein Kleinod von besonderer Schönheit mit einer bemerkenswerten Vielfalt an Tier- und Pflanzenarten, die seit mehr als eintausend Jahren dem Kloster Einsiedeln gehört. Zwischen April und September ist die Insel voller Besucher, doch abends müssen alle wieder gehen. Die Ufenau soll bleiben, was sie schon immer war: eine Insel der Ruhe und Einkehr. Seit fast dreißig Jahren bringt der Landwirt Joseph Häcki im Frühling seine Rinder auf die Ufenau. In einem schmalen Holzkahn aus dem Jahre 1920, den alle nur die Pfaffendschunke nennen, denn außer Rindern fahren auf dem klostereigenen Boot sonst nur Mönche. Für viele das Gesicht der Ufenau: Rösli Lötscher, die, immer freundlich, immer offen für ein kurzes Gespräch, ihre Gaststätte führ. Sie serviert den St. Martins-Federweiser, einen erfrischenden Rotwein, der aus Trauben von der Ufenau gekeltert wird.




















