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Anote Tong, ehemaliger Präsident Kiribatis, schlug als Erster Alarm für Pazifikinseln. Besonders die Marshallinseln, nur etwa zwei Meter über dem Meeresspiegel, leiden unter Ozeanstieg. Versalzung gefährdet Anbauflächen und Trinkwasser.
Anote Tong, ehemaliger Präsident Kiribatis, schlug als Erster Alarm für Pazifikinseln. Besonders die Marshallinseln, nur etwa zwei Meter über dem Meeresspiegel, leiden unter Ozeanstieg. Versalzung gefährdet Anbauflächen und Trinkwasser.
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Eine Autobahn für Elefanten - wo gibt es denn sowas? Am ostafrikanischen Mount Kenya.
Die Loire im Herzen Frankreichs ist einer der letzten wilden Flüsse Europas. Staudämme und Flussbegradigungen konnten bisher verhindert werden, der Fluss windet sich über 1020 Kilometer durch ein natürlich geschaffenes Bett. Planet Weltweit ist die Ufer der Loire entlang gewandert und hat die Menschen am Fluss besucht, die zwar mitten in Europa leben, sich aber eine eigene Welt bewahrt haben.
Der Chilene Erich Guital hat einen der ungemütlichsten Jobs, die Seeleute auf der Welt haben können: Er ist Lotse auf der Magellanstraße - jener Meerenge, die Feuerland vom südamerikanischen Festland trennt. Die Gegend ist berüchtigt für das unbarmherzige Wetter mit plötzlichen Umschwüngen und tosenden Stürmen. Milde Tage gibt es so gut wie nie. Seeleute fürchten die Passage: Starke Strömung, unberechenbare Orkane, tückische Fallwinde, lauter Untiefen und ein Labyrinth aus Hunderten kleiner Inseln machen jede Fahrt zu einer Herausforderung - es sei denn, man hat einen Lotsen an Bord. In der Reportage wird der Lotse Erich Guital eine Woche auf der Magellanstrasse begleitet.
Zwischen Ruanda und der Demokratischen Republik Kongo, inmitten des Kiwu-Sees, liegt die Insel Idjwi. Obwohl sie seit Jahren von Krieg und Leid umgeben sind, blieben die Insulaner stets von Gewalt verschont. Idjwi wurde so zu einem sicheren Zufluchtstort für Zehntausende. Den Frieden begreifen die Menschen auf Idjwi daher als höchstes Gut - auch wenn ihr Alltag von Armut und Mangel geprägt ist. Der alte Frachtkahn Nyamizi ist die einzig funktionierende Verbindungslinie zwischen der Insel und dem Festland. Nur mit diesem Schiff können die Insulaner ihre Ernte auf den Festlandmärkten verkaufen und Verbindung zur Außenwelt aufnehmen. In der Reportage wird der Frachter auf seinen Fahrten zwischen der vergessenen Insel und dem kongolesischen Festland begleitet.Zweimal die Woche legt der alte Frachtkahn Nyamizi von der Insel Idjwi in Richtung Festland ab. Schon mitten in der Nacht versuchen Bauern und Händler mit großen Bündeln einen Platz auf dem Schiff zu ergattern. Sie wollen ihre Waren auf dem Markt von Bukavu verkaufen und sich im Gegenzug mit Lebensmitteln versorgen. Denn auf Idjwi gibt es nur Ananas-, Maniok- und Bananenplantagen. Kapitän Bosco betreibt die einzige Fährverbindung zwischen der Insel und dem Festland. Das Schiff ist sein Leben - nicht nur, weil er mit der Arbe ...
Lange Zeit war Frauenboxen auf Kuba verboten. Und das, obwohl der Faustkampf traditionell zu den erfolgreichsten Sportarten auf der Karibik-Insel gehört. Frauen steigen ab sofort gleichberechtigt in den Ring und kämpfen gegeneinander.
Im peruanischen Churubamba gibt es keinen Strom, kaum fließendes Wasser, nicht einmal eine Busverbindung führt dorthin. Der nächste Ort ist eine Stunde Fußmarsch entfernt. Dorthin laufen die Frauen nur, um ihre Produkte auf dem Markt zu verkaufen - oder um Fußball zu spielen! Wichtig ist für die Frauen wie es ihren Tieren, ihrem Land und ihrer Familie geht - und wie das nächste Spiel ausgeht.
Bis zu 150-mal am Tag taucht Marie Velakutshi in die Tiefen des Kongo-Flusses, um Muscheln heraufzuholen. Eine anstrengende und gefährliche Arbeit. Denn die Strömung im Fluss ist stark und droht Marie immer wieder hinauszuziehen.
Meerjungfrauen und Meermänner aller Hautfarben, mit Bauch und stolzem Afro gehören zur schnell wachsenden Gemeinschaft der amerikanischen Afro-Nixen, die mit althergebrachten Rollenklischees aufräumen wollen.
Im Alter von sieben Jahren versetzt eine Hochseiltänzerin Tatiana-Mosio in tiefgreifendes Erstaunen, indem sie in großer Höhe zwischen zwei Gebäuden balanciert. Inzwischen ist sie selbst zu einem Star dieser Disziplin avanciert.
Menschen fordern die Machtstrukturen heraus und streben nach Gerechtigkeit. Tomorrow's Power zeigt unter anderem Kolumbien, wo ein Friedensprozess aufgebaut wird und Deutschland, wo Aktivisten den Abschied von fossilen Brennstoffen fordern.
An Indiens Schulen bekommen täglich Millionen Schüler ein kostenloses Mittagessen. Die Mahlzeiten müssen in wenigen Stunden zubereitet und an die öffentlichen Schulen der Umgebung ausgeliefert werden - trotz HighTech- Küchen und ausgeklügelter Logistik eine große Herausforderung.Neun Tonnen Gemüse, 15 Tonnen Reis und Gewürze, die nicht in Gramm sondern in Kilogramm den Gerichten beigefügt werden - das ist Alltag in der hochmodernen Großküche von Hubli im Südwesten Indiens, wo jeden Morgen 50 Mitarbeiter Mittagessen für 180.000 Schüler der Region zubereiten. Insgesamt versorgt die Freiwilligen-Organisation mehrere Millionen Schüler im ganzen Land. Wir haben den indischen Köchen in die Töpfe und ihren kleinen Kunden auf den Teller geschaut.
Keine Ärzte, keine Polizei, nicht mal Tote gibt es auf Santa Cruz del Islote, früher ein Korallenriff, heute eine der am dichtesten besiedelten Inseln der Welt. Unter den blauen, grünen und maisgelben Dächern leben knapp 500 Bewohner ohne Behörden, Staatsgewalt, Korruption und Kriminalität. Ein Paradies vor der Küste Kolumbiens, zumindest auf den ersten Blick.
Riesenvogelspinnen waren für die Piaroa in den Regenwäldern Venezuelas schon immer besondere Tiere. Während der Regenzeit sind sie eine wichtige Nahrungsquelle. Für den Rest des Jahres dienen sie den Schamanen des Volkes als Vermittler zwischen den Toten und den Lebenden. Doch mit der Christianisierung der letzten Stämme schwindet auch die Macht der Schamanen. Und mit ihnen die Rolle der Spinnen.
Fernsehmoderatorin, Rennfahrerin, Gründerin eines Motorradclubs für Frauen, jahrelang galt die heute 42-jährige Kiki als Vorbild und Musterbeispiel weiblicher Selbstbestimmung in Malaysia. Nach der Geburt ihres vierten Kindes wandte sie sich dem konservativen Islam zu, entschied sich für den Hidschab und gab einen Teil ihrer Eigenständigkeit auf.
Die Küstenstadt Figueira da Foz in Portugal. Das Meer bestimmt das Leben der Menschen hier, die ihr Geld meist mit Fischfang verdienen. Die Fischer praktizieren uralte Fangmethoden - doch die Fischerei-Reformen der EU könnten das ohnehin schwere Leben und die Arbeit der Fischer dramatisch verändern.
Im Norden Myanmars, dem einstigen Burma, entsteht jedes Jahr aufs Neue eine der längsten Bambusbrücken der Welt. Das Hochwasser im Sommer spült die filigrane Konstruktion stets fort. Erst im Winter, bei Niedrigwasser, ziehen die Bewohner des Flussinseldorfes Sin Kin los, um ihre Bambusbrücke zum Festland neu zu errichten. Jede Hand wird da gebraucht.
In Dr. Jane Goodalls Zufluchtsort für verwaiste Schimpansen wird eine Gruppe von Schimpansen mit Experten aus aller Welt auf die Auswilderung in ihren natürlichen Lebensraum vorbereitet.
Die Überlebenstests für den Schimpansen laufen, ebenso wie die Suche nach einem idealen Freilassungsort. Der neue Wächter Carel wird ausgebildet und absolviert einen erfolgreichen Einsatz.
Zwei Neuankömmlinge beginnen eine Freundschaft.
Japan und Zen sind untrennbar. Die Meditationslehre ist die wichtigste Strömung des Buddhismus in Japan. Ebenso für Japan steht die hohe Schule der Gartenkunst. Überall dort wo Gartenarchitektur und Zen Buddhismus aufeinandertreffen, führt das zu höchster Perfektion. GEO Reportage besucht den berühmten Gartendesigner Masuno Sensei.
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