Wir drehen eine Runde
Der elektrische Volvo EX30 ist ein üppig motorisierter Kompakt-SUV. Der Fünfsitzer ist prima ausgestattet, aber einmal mehr mangelt es an vernünftiger Sicht nach hinten und einer wirklich unkomplizierten Bedienung. (12.03.2024)
Der elektrische Volvo EX30 ist ein üppig motorisierter Kompakt-SUV. Der Fünfsitzer ist prima ausgestattet, aber einmal mehr mangelt es an vernünftiger Sicht nach hinten und einer wirklich unkomplizierten Bedienung. (12.03.2024)
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Nicht nur Ratten, Wespen oder Schaben plagen viele Menschen. Auch Tauben sind mitunter ein schweres Ärgernis, vor allem in Großstädten wie Hamburg. Schädlingsbekämpfer Dennis Kalff und sein Team müssen häufig zur Taubenabwehr in luftige Höhen. Macht sich das gurrende Federvieh irgendwo massenhaft breit, drohen erhebliche Gebäudeschäden durch dessen Kot. (28.12.2022)
Nicht nur in Frankreich, auch in Deutschland findet ein Kulturkampf statt. Aber außer dem Alter haben die Aufständischen nichts gemein. Die Ghetto-Kids kämpfen gegen Armut und die Klimaaktivisten der »Letzten Generation« gegen die Apokalypse. Viele stammen aus dem deutschen Bildungsbürgertum. Was von Vorteil ist, weil sie schlau genug sind, zu wissen, dass die Erderwärmung real ist und weil sie genug Geld und Zeit haben, sich aus Protest auf die Straße zu kleben. Privilegien, die bei den Klimawandel-Leugnern und den Beschäftigten, die im Stau stecken bleiben, nicht gut ankommen. Der Protest spaltet die Gesellschaft. Was schade ist, weil das Thema alle angeht. Also warum tun sie das? Adrian Altmayer und Beate Schwarz über Struktur, Führungsfiguren und Geldgeber der angeblich letzten Generation. (03.02.2023)
Der Kompaktwagen Funky Cat, das erste Modell der chinesischen Marke Ora, sieht sympathisch aus, fährt sich munter und hört auf jeden Namen, dem man ihm verpasst. Er hält aber auch einige Enttäuschungen bereit. (05.07.2023)
Fans seiner Kolumne lieben Erdnussnudeln. Diesmal zeigt Koch Sebastian Maas, wie das Gericht mit Rotkohl verfeinert wird. (10.07.2023)
In den vergangenen 40 Jahren haben europäische Paare zehntausende Kinder aus Kolumbien adoptiert. Häufig erfahren die Adoptivkinder erst als Erwachsene, woher sie stammen, die Umstände der Adoption sind oft nicht geklärt. Die private Hilfsorganisation »Plan Angel« hilft den Betroffenen, ihre biologischen Eltern wiederzufinden und zu erfahren, was wirklich geschehen ist. Marcia Engel wurde als Kleinkind aus Kolumbien adoptiert und wuchs in den Niederlanden auf. Erst mit 11 Jahren erfuhr sie von ihren Adoptiveltern die Wahrheit über ihre Herkunft. In den offiziellen Papieren hieß es, sie sei ein Waisenkind. Doch Marcia gab sich mit dieser Erklärung nicht zufrieden und machte sich auf die Suche nach ihrer Familie. Acht Jahre suchte sie ihre biologischen Eltern, doch erst als sie eine private Ermittlerin anheuerte, fand sie ihre Mutter, die nie einer Adoption zugestimmt hatte. Es gibt immer wieder Fälle, bei denen die Kinder ohne Zustimmung der leiblichen Eltern illegal zur Adoption freigegeben wurden. So wie bei Marcia. Kinder wurden als Waisen ausgegeben, obwohl sie nur vorübergehend im Heim lebten. Es wurden Papiere gefälscht und den Adoptiveltern sogar erzählt, die leibliche Mutter sei verstorben. Um anderen Betroffenen zu helfen, gründete Marcia 2008 »Plan Angel«. Mit freiwilligen Helfern in Kolumbien sucht sie die Familien der früheren Adoptivkinder, begleitet die Betroffenen bei ihrer Reise und hilft ihnen, die eigene und doch fremde Familie kennenzulernen. »Plan Angel« unterstützt seit 2015 auch die leidtragenden Familien in Kolumbien. Immer mehr Mütter melden sich, denen in den 1980er und 1990er Jahren die Kinder weggenommen wurden. Oft stammten sie aus armen Verhältnissen, waren sehr jung und wussten sich nicht zu helfen. Sie unterschrieben Blankopapiere - ohne zu wissen, dass sie damit ihre Kinder aufgaben. Heute suchen die Betroffenen mit Plakaten und DNA-Tests ihre Kinder, die ins Ausland adoptiert wurden. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (20.07.2023)
Der Ur-Smart war ein außergewöhnliches Auto, der neue Smart #1 hingegen stromert mitten im Mainstream. Aber was hat ein knapp 2 Tonnen schwerer Kompakt-SUV mit 428 PS Leistung mit smarter Mobilität zu tun? (20.07.2023)
Die Cañada Real gilt als größter Slum Westeuropas. Direkt vor den Toren von Spaniens Hauptstadt Madrid leben hier mehrere Tausend Menschen ohne Strom und Heizung. Nun sollen sie weichen, denn Madrid wächst und die Bewohner des Slums sind im Weg. Said Baboua lebt hier seit mehr als 20 Jahren - in der Cañada Real Galiana. Es ist bereits der dritte Winter, in dem es in weiten Teilen des Viertels keinen Strom und keine Heizung gibt. Said muss Holzreste sammeln, um das Haus mit dem Ofen zu heizen. Dort lebt er mit seiner Frau Fatima und seinem kleinen Sohn Adil. Das Leben in der Cañada hat sich dramatisch verändert. Denn die Metropole Madrid wächst, und es sollen neue Viertel entstehen. Der Slum muss weichen. Doch mit welchen Methoden? Die Bewohner werfen der Regionalregierung Schikane vor. So schüttet die Baufirma Sand um einige Häuser auf – so wie bei Said. Für die Slum-Bewohner eine Strategie, damit sie schneller gehen. Said sagt: »Hier leben doch Menschen. Da kann so viel passieren. Der Regen verwandelt die Erde in Schlamm, und der könnte die Häuser dem Erdboden gleichmachen.« Der Konflikt zwischen den Nachbarn und der Regionalregierung hat sich zugespitzt. Der Beauftragte der Regierung spricht von korrekten Umsiedlungsplänen, die vor Jahren verabschiedet wurden. Doch nicht alle Anwohner haben darauf einen Anspruch. Und die Methoden rufen mittlerweile sogar internationale Organisationen auf den Plan. Ein Konflikt um Verdrängung, Entscheidungsgewalt und menschliche Würde – mitten in Europa. Eine »Arte Re:«-Reportage von SPIEGEL TV. (25.05.2023)
Sie können sich nicht wehren. Die Bäume. Genauer gesagt: Die Nadelhölzer, die der grüne Wirtschaftsminister Habeck entwurzeln und gegen Windräder tauschen will, um die verflixte Klimawende hinzukriegen. Und die, die Naturschützer verteidigen, als seien die Tannen die letzten ihrer Art. Beides scheint ein bißchen übertrieben, bietet aber gerade deshalb reichlich Stoff für Zoff. Der Kampf um die Windmühlen im Wald. Adrian-Basil Mueller über die Frage, wer am grünsten im ganzen Land ist. (24.07.2023)
Es geht um die, die sich einmal im Leben etwas gönnen wollten und dafür teuer bezahlt haben. Es geht um die Kunden der Firma Flexi-Camper, deren mühsam erspartes Geld nun in den Taschen anderer und deren lang ersehntes Wohnmobil jetzt Teil der Insolvenzmasse ist. Thore Brüggemann und Caroline Niebisch haben die Opfer auf der Suche nach den Verantwortlichen begleitet und am Ende auf einem Parkplatz in Oberbayern Erstaunliches entdeckt. Abgezockt - pünktlich zur schönsten Zeit des Jahres. (24.07.2023)
Bis zu 30.000 Partygäste tummeln sich an einem Samstag auf Sankt Pauli in Hamburg. Gewaltexzesse ohne Sinn und Verstand sind vor allem nachts die Regel, nicht die Ausnahme. Bis zu zweihundert Strafanzeigen schreiben die Polizeibeamten der Davidwache, dem kleinsten Revier in ganz Europa, an einem Wochenende. Ein Film von Gudrun Altrogge.
Wladimir Kara-Mursa ist einer der wichtigsten Oppositionellen Russlands, er überlebte zwei Giftanschläge, kämpfte trotzdem weiter, bis er 2022 inhaftiert wurde. Zuletzt saß er elf Monate in sibirischer Isolationshaft. Anfang August kam er mit anderen in einem spektakulären Gefangenenaustausch frei. Eingetauscht unter anderem für den sogenannten »Tiergartenmörder«, Wadim Krassikow. Wie geht es Kara-Mursa heute? Adrian Altmayer mit der ganzen Geschichte. (09.09.2024)
Vor rund vier Wochen hat die Ukraine mit einer Offensive auf russischem Staatsgebiet in der Region Kursk begonnen. Mit mehreren 10.000 Soldaten hat die Armee von Wolodymyr Selenskyj ein Gebiet von der Größe Berlins erobert. Aus Rache lässt Putin jetzt wahllos ukrainische Dörfer in Grenznähe beschießen. Umgekehrt geraten Hunderte russische Soldaten in ukrainische Gefangenschaft. Innenansichten eines eskalierten Krieges von Andreas Lünser. (09.09.2024)
Die AfD will alle Ausländer abschieben, Herr Merz will die Grenzen dicht machen und die Ampel weiß nicht, was sie will. Das Thema Abschiebung ist kompliziert. Wie kompliziert, erfährt man, wenn man mit denen spricht, die alle Richtlinien, Gesetze und Vorgaben, also das Chaos, verwalten müssen: den Mitarbeitern der Migrationsagentur von Naumburg, Sachsen-Anhalt. Zuständig ist man hier für den gesamten Burgenlandkreis mit seinen 16.200 Flüchtlingen. (16.09.2024)
Quietschende Reifen und jaulende Motoren ziehen Florian Thrun und Stefan Krollmann magisch an. Die beiden Polizisten der Kontrollgruppe »Argus« ziehen in Wiesbaden Raser und Poser aus dem Verkehr. Ihre Hauptkunden sind junge Männer in teuren Fahrzeugen, die mit viel Lärm und hoher Geschwindigkeit durch die Innenstadt brettern. (16.09.2024)
Fast jeden zweiten Tag stirbt eine Frau in Deutschland - getötet von ihrem Partner oder Ex-Partner. Es sind Fälle wie die von Carina K.: Die dreiundzwanzigjährige wurde von ihrem syrischen Ehemann mit 29 Messerstichen umgebracht. Offensichtlich ging es um verletzten Stolz. Ein Film über Mörder, Opfer, Angehörige und die Frage, wie Frauen sich besser schützen können. (23.09.2024)
Die KZ-Gedenkstätte Langenstein-Zwieberge bei Halberstadt in Sachsen-Anhalt. In den letzten Monaten des Zweiten Weltkrieges haben die Nazis hier ein Stollensystem in den Berg treiben lassen. Eine geheime Rüstungsfabrik für den Endsieg errichtet von 7.000 KZ-Häftlingen. Über viertausend überlebten die Tortur nicht. Doch seit kurzem hat das Areal einen neuen Besitzer. (23.09.2024)
Für sogenannte Member der Rocker-Gang Bandidos gilt eigentlich der Slogan »BFFB«: Bandidos Forever, Forever Bandidos. Doch jetzt ist es in Nordrhein-Westfalen zu einer überraschenden Verbrüderung zwischen den Bandidos und den Hells Angels gekommen. Zwei Rockerclubs, deren folkloristische Verkleidung nicht darüber hinwegtäuscht, dass die Herrschaften ihr Geld mit Drogen und illegaler Prostitution verdienen. Was steckt hinter der feindlichen Übernahme und was hat das neue Bündnis der Banditen mit der gemeingefährlichen »Mocro-Mafia« zu tun, erzählen Thomas Heise und Claas Meyer-Heuer. (30.09.2024)
Beim Thema Abschiebung drehen Politiker in letzter Zeit gern richtig auf. Schneller, weiter, härter, Hauptsache raus. Klingt knallhart, ist aber fern der Realität. Denn mit dem Abschieben ist es wie mit der Bahn: da gibt es auch keine funktionierenden Fahrpläne, die Abfahrtszeiten für ausreisepflichtige Flüchtlinge können nur geschätzt werden und das ganze System ist mehr oder weniger aus dem Takt geraten. Doch bevor in Deutschland jemand ausgewiesen wird, kann er endlos Rechtsmittel einlegen – selbst, wenn er ein gefährlicher salafistischer Hassprediger ist, wie Adrian Altmayer berichtet. (30.09.2024)
»Reichsbürger« sind die, die glauben, die Bundesrepublik sei gar kein Staat, sondern eine Firma, kontrolliert von den Alliierten. Zuständig für die Vergehen von »Reichsbürgern« und anderen Demokratie-Feinden ist in Berlin das LKA, genauer gesagt: der Fachbereich »politisch motivierte Kriminalität rechts«. Thomas Heise durfte die Polizisten bei ihren Einsätzen begleiten. Mit dem Haftbefehl auf Hausbesuch. (07.10.2024)
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