Phillip Borsos

Phillip Borsos

Phillip Borsos (5. Mai 1953 – 13. Februar 1995) war ein kanadischer Filmregisseur und -produzent. Schon während seiner Schulzeit in Maple Ridge, British Columbia, zeigte Borsos großes Interesse am Filmemachen. Er studierte Film an der Banff Centre School for Fine Arts und an der Vancouver School of Art, dem heutigen Emily Carr Institute of Art and Design. Zu seinen frühen Arbeiten zählen mehrere Kurzfilme, die sich durch ihre Kameraführung und ihr Erzähltempo auszeichnen. Drei herausragende Dokumentarfilme aus dieser Zeit sind „Cooperage“ (1976), „Spartree“ (1977) und „Nails“ (1979). Alle drei wurden bei den Canadian Film Awards, den „Genie Awards“, als beste Kinokurzfilme ausgezeichnet und erhielten zudem eine Oscar-Nominierung in der Kategorie „Bester Dokumentar-Kurzfilm“. Er begann mit der Arbeit an Spielfilmen und sein Debütfilm „The Grey Fox“ brachte ihm 1983 bei den Genie Awards die Auszeichnungen für die beste Regie und den besten Film ein. Der Film erzählte die Geschichte von Bill Miner, Kanadas erstem Zugräuber, und Richard Farnsworth spielte die Hauptrolle. An diesen Erfolg knüpfte er mit „The Mean Season“ (1985) und „One Magic Christmas“ (1985) an. Produktionsschwierigkeiten plagten seine Filmbiografie „Bethune: The Making of a Hero“ (1990), in der Donald Sutherland Dr. Norman Bethune verkörperte. Sein letzter Film „Far From Home: The Adventures of Yellow Dog“ entstand 1994. Zur gleichen Zeit wurde bei ihm Leukämie diagnostiziert. Er starb am 2. Februar 1995 im Alter von 41 Jahren.

Born: 1953-05-05 in Hobart, Tasmania