
Der Gendarm von St. Tropez
Le Gendarme de Saint-Tropez

Maurice Jacquin, geboren am 9. Juni 1900 in Montluçon und gestorben am 28. Dezember 1974 im 16. Arrondissement von Paris, war ein französischer Filmproduzent. Maurice Henri Jacquin wurde 1900 in Montluçon als Sohn des Buchhalters Numidique René Jacquin und seiner Frau, der Lehrerin Mélanie Augustine Massat, geboren. 1927 heiratete er in Dakar erneut. Aus dieser Ehe gingen vier Kinder hervor: Mauricette, Marlène, Monique und Maurice. 1954 heiratete Marlène den späteren Filmproduzenten Raymond Danon. Ihre Tochter Géraldine Danon war Schauspielerin und Regisseurin. Maurice Jacquin Jr. arbeitete kurze Zeit in der Filmbranche. Nach seiner Ansiedlung in Dakar gründete er Anfang der 1930er Jahre die Comacico (Compagnie africaine cinématographique industrielle et commerciale – Afrikanische Industrie- und Werbefilmgesellschaft) und baute ein bedeutendes Kinonetzwerk in Westafrika auf. 1960 wurde er Produzent und gründete Les Films Copernic. In dem Roman „Les Petits de la Guénon“ (Die kleinen Affenkinder) des Schriftstellers und Verlegers Boubacar Boris Diop erscheint Jacquin als eine Figur, die angeblich das Ringen mit Schlagtechniken einführte und damit den traditionellen Kampf revolutionierte. In seinen jungen Jahren betrieb Jacquin eine Tischlerei in Sandinièry und wird als skrupelloser Charakter dargestellt. Er trägt den Spitznamen „Toubab“ (Weißer) von Niayes-Thioker, einem Vorort von Dakar, wo die ersten Ringkämpfe mit Schlagtechniken stattfanden, für die später Eintrittskarten verlangt wurden. Maurice Jacquin starb 1974 in Paris.
Born: 1900-06-09 in Montluçon, Allier, France
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