
Eine Nacht mit Susanne
Susan Slept Here

Diese glamouröse, sinnliche britisch-österreichische Schauspielerin und Model wurde als Dorothy Lane Bolton in Wien geboren. Ihre Eltern waren der britische Ölmanager John Bolton und die aus Russland stammende Pianistin Olga Mironova. Mara studierte Tanz beim Wiener Ballett, bevor ihre Familie mit ihr über Dänemark nach Amerika auswanderte. Ihre Schwester Jocelyn Lane (genannt Jackie) trat später in die Fußstapfen ihrer älteren Schwester und wurde ebenfalls ein erfolgreiches Covermodel und ein gefeierter Star. Mara wurde in New York ausgebildet und besuchte später das Centre de services scolaire Marguerite-Bourgeoys im Montrealer Stadtteil Saint-Laurent. Bereits als Teenagerin begann sie nebenbei für Jugendzeitschriften zu modeln. Mit 18 Jahren zog sie nach London, um Kostümdesign zu studieren. Nachdem sie in einem Restaurant entdeckt worden war und bereits etwas Modelerfahrung gesammelt hatte, gab Mara zwei Jahre später ihr Filmdebüt in dem unabhängig produzierten Nachkriegsdrama „Hell Is Sold Out“ (1951). Zu dieser Zeit wurde sie in der Presse als die „britische Marilyn Monroe“ gefeiert, obwohl die Beschreibung als Elizabeth-Taylor-Doppelgängerin wohl treffender gewesen wäre. Mara selbst mochte es nicht, mit anderen Schauspielerinnen verglichen zu werden, und nannte es einen Nachteil. Dennoch befolgte sie den Rat der Studiobosse, „präsent zu sein und gesehen zu werden“. Da die Kameras sie liebten, folgte der Ruhm schnell, wenn nicht auf der Leinwand, dann doch auf den Titelseiten von Hochglanzmagazinen. Mara hatte einige unbedeutende Nebenrollen in britischen Filmen, bevor sie von Howard Hughes für eine kleine Rolle in seiner RKO-Komödie „Susan Slept Here“ (1954) mit Dick Powell und Debbie Reynolds engagiert wurde. Nachdem sie weitere Angebote aus Hollywood abgelehnt hatte, machte sie sich eine kleine (und letztlich erfolglose) Karriere als Star in europäischen B-Filmen. Ihr Repertoire reichte von Spionagethrillern (Uomini ombra (1954)) über Film noir (als Femme fatale in Angela (1954), an der Seite von Dennis O'Keefe) und romantische Komödien (Le avventure di Giacomo Casanova (1955)) bis hin zu Sandalenfilmen (Anno 79: La distruzione di Ercolano (1962)). Sie drehte mehrere Filme in Deutschland, wobei die melancholische Liebesgeschichte Monpti (1957), die in Paris mit Romy Schneider und Horst Buchholz in deren frühen Karrieren gedreht wurde, wohl ihr bester ist. 1961 heiratete Mara den Ölmanager William Lafayette Dugger Jr. aus San Antonio, ließ sich aber nach nur drei Jahren wieder scheiden. Dugger war später kurzzeitig mit Hollywoodstar Lizabeth Scott verlobt. Er starb unerwartet im Jahr 1969. Mara verließ das Showgeschäft 1964 und zog sich aus der Öffentlichkeit zurück, da sie sich stets nach Privatsphäre sehnte. Sie starb 2014 in relativer Vergessenheit in Marbella, Spanien.
Born: 1930-08-01 in Wien, Austria
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Susan Slept Here

Hell Is Sold Out

Monpti

Bonsoir Paris

Innocents in Paris

Le avventure di Giacomo Casanova

24 Hours of a Woman's Life

Peter Voss, der Millionendieb

Decameron Nights

Treasure Hunt

Il vecchio testamento
Paradies der Matrosen

Uomini ombra

Torna piccina mia!

Mal drunter – mal drüber

Anno 79: La distruzione di Ercolano

Bobby Dodd greift ein

Ich bin kein Casanova

Something Money Can't Buy

Der Page vom Palast-Hotel
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