Doris Schade

Doris Schade

Doris Schade (* 21. Mai 1924 in Frankenhausen; † 25. Juni 2012 in München) war eine deutsche Schauspielerin. Doris Schade erhielt ihre Schauspielausbildung am Alten Theater Leipzig und gab 1946 ihr Bühnendebüt als Luise in Kabale und Liebe an den Städtischen Bühnen Osnabrück. In den folgenden Jahrzehnten gehörte sie unter anderem den Ensembles der Bühnen in Bremen, Nürnberg und Frankfurt am Main an, bevor sie ab 1961 zu einer prägenden Schauspielerin der Münchner Kammerspiele wurde. Weitere Engagements führten sie unter anderem an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg, das Burgtheater Wien sowie zu den Salzburger Festspielen. Auf der Bühne arbeitete sie mit bedeutenden Regisseuren wie Fritz Kortner, Peter Zadek, Dieter Dorn und Claus Peymann zusammen. Neben ihrer umfangreichen Theaterarbeit war Schade auch regelmäßig in Film- und Fernsehproduktionen zu sehen. Nach ersten Fernsehaufzeichnungen von Theaterinszenierungen folgten Rollen in bekannten Formaten wie Tatort und Derrick. Ihre erste Kinofilmrolle spielte sie 1981 in Margarethe von Trottas preisgekröntem Drama Die bleierne Zeit. Mit von Trotta arbeitete sie später erneut in Heller Wahn, Rosa Luxemburg – dort als Clara Zetkin – und Rosenstraße zusammen. Einem jüngeren Publikum wurde sie durch ihre Rolle der Oma Slättberg in den Filmen Die Wilden Hühner, Die Wilden Hühner und die Liebe und Die Wilden Hühner und das Leben bekannt. Schade lebte zuletzt in München und starb 2012 im Alter von 88 Jahren.

Born: 1924-05-21 in Bad Frankenhausen, Thuringia, Germany