
Buzz Kulik
Buzz Kulik, eigentlich Seymour Kulik, war ein US-amerikanischer Filmregisseur und -produzent. Kulik zog 1953 nach Los Angeles und führte schließlich bei einigen der prägendsten Serien der 1950er und 1960er Jahre Regie, darunter Perry Mason, Rauchende Colts, Have Gun Will Travel, Wagon Train, Rawhide, Dr. Kildare und The Defenders (bei der er die Pilotfolge inszenierte). Er führte bei zwölf Folgen von Twilight Zone Regie, was ihm dauerhaften Ruhm und Anerkennung bei den zahlreichen Fans einbrachte, die die Twilight-Zone-Marathons, die bis heute an Feiertagen ausgestrahlt werden, regelmäßig verfolgen. In den 1960er Jahren begann Kulik auch Spielfilme zu drehen, darunter „Frühreife Generation“ mit William Shatner, „Der Todesschuß“ mit David Jansen, „Pancho Villa reitet“ mit Robert Mitchum, Yul Brynner und Charles Bronson sowie „Ausbruch der Verdammten“ mit Gene Hackman und Jim Brown. Er inszenierte die erste Fernseh-Miniserie, „Vanished“, mit Richard Widmark und James Farentino. 1971 führte er Regie bei dem von vielen Kritikern und Fans als bester Fernsehfilm aller Zeiten gefeierten Film „Freunde bis in den Tod“, für den er von der Directors Guild of America als „Bester Regisseur“ ausgezeichnet wurde. Zu den bekanntesten Miniserien, bei denen er Regie führte, zählen „Verdammt in alle Ewigkeit“ mit Natalie Wood und William Devane, „In 80 Tagen um die Welt“ mit Pierce Brosnin und Peter Ustinov sowie „Kane & Abel“ mit Peter Strauss. In den 1970er- und 1980er-Jahren inszenierte er außerdem Spielfilme wie „To Find a Man“ mitPamela Sue Martin, „Der Spürhund“ mit Burt Reynolds und „Jeder Kopf hat seinen Preis“ mit Steve McQueen in seiner letzten Rolle.
Born: 1922-07-23 in Kearny, New Jersey, USA
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