Jeremy Strong

Jeremy Strong

Jeremy Strong (* 25. Dezember 1978) ist ein US-amerikanischer Schauspieler. Bekannt für seinen intensiven Method Acting-Stil in Bühnen- und Filmrollen, wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter ein Primetime Emmy Award, ein Tony Award und ein Golden Globe Award. Er war außerdem für einen Oscar und einen BAFTA Award nominiert. 2022 zählte ihn das Time Magazine zu den 100 einflussreichsten Persönlichkeiten der Welt. Nach seinem Abschluss an der Yale University setzte Strong seine Schauspielausbildung an der Royal Academy of Dramatic Art in London und der Steppenwolf Theatre Company in Chicago fort. Sein Off-Broadway-Debüt gab er 2006 als verzweifelter Soldat in John Patrick Shanleys Stück „Defiance“. Sein Broadway-Debüt folgte 2008 in der Rolle des Richard Rich in der Wiederaufnahme von Robert Bolts Stück „A Man for All Seasons“. Im selben Jahr gab er sein Filmdebüt in der Komödie „Humboldt County“. Nach kleineren Rollen in den Filmen „Lincoln“ und „Zero Dark Thirty“ (beide 2012) erlangte er erste Bekanntheit durch „Parkland“ (2013) und „The Big Short“ (2015). Internationale Anerkennung erlangte Strong mit seiner Darstellung des Kendall Roy in der HBO-Dramaserie „Succession“ (2018–2023), für die er mit dem Primetime Emmy Award als Bester Hauptdarsteller in einer Dramaserie ausgezeichnet wurde. Strong wirkte anschließend in den Filmen „The Gentlemen“ (2019), „The Trial of the Chicago 7“ (2020) und „Armageddon Time“ (2022) mit. 2024 kehrte er an den Broadway zurück, um in der Wiederaufnahme von Henrik Ibsens Stück „Ein Volksfeind“ einen gewissenhaften Arzt in einer Kleinstadt zu spielen, wofür er mit einem Tony Award als Bester Hauptdarsteller in einem Theaterstück ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr erhielt Strong viel Lob für seine Darstellung von Roy Cohn in „The Apprentice“, die ihm Nominierungen für den BAFTA, den Golden Globe und den Oscar als Bester Nebendarsteller einbrachte.

Born: 1978-12-25 in Boston, Massachusetts, USA