
Remake, Remix, Rip-Off - Kopierkultur und das türkische Pop-Kino
Remake, Remix, Rip-Off - Kopierkultur und das türkische Pop-Kino

Metin Erksan, geboren als İsmail Metin Karamanbey, war ein türkischer Filmregisseur und Kunsthistoriker. Erksan feierte Erfolge mit Filmen, die die Probleme der Landbevölkerung thematisierten und dabei literarische Motive aufgriffen. „Susuz Yaz“ wurde in Berlin mit dem Goldenen Bären ausgezeichnet. „Yılanların Öcü“ (1962) erhielt 1966 auf dem Filmfestival von Karthago in Tunesien den Preis für die beste Regie. Für seinen Film „Kuyu“ (1968) wurde er bei der ersten Ausgabe des Internationalen Filmfestivals „Goldener Boll“ in Adana als „Bester Regisseur“ geehrt. Zusammen mit dem renommierten Regisseur Halit Refiğ galt er als einer der wichtigsten Vertreter des türkischen Nationalkinos. Ab 1970 konzentrierte er sich auf kommerzielle Erfolge. In den Jahren 1974/75 verfilmte er fünf türkische Kurzfilme für das Fernsehen. Sein Film „Der Engel der Rache – Die weibliche Hamlet“ aus dem Jahr 1977 lief im Wettbewerb des 10. Internationalen Filmfestivals Moskau. Sein Horrorfilm „Şeytan“ aus dem Jahr 1974 gilt aufgrund der ähnlichen Handlung als „türkischer Exorzist“. Er führte bei 42 Filmen Regie, von denen er zwei auch selbst produzierte, und schrieb die Drehbücher für 29 Filme. Außerdem spielte er 1998 die Titelrolle in dem Film „Alim Hoca“.
Born: 1929-01-01 in Çanakkale, Türkiye
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