Simon Crane

Simon Crane

Simon Crane (geb. 1960) ist ein britischer Stuntman, Stuntkoordinator, Second-Unit-Regisseur und Filmregisseur. Seit Jahrzehnten ist Crane eine feste Größe in der Stuntwelt und hat an einigen der größten Actionfilme und -reihen der Filmgeschichte mitgewirkt, darunter mehrere Bond-Filme, Aliens, Indiana Jones und der letzte Kreuzzug, Batman, Superman 4, Terminator 3, X-Men 3 und Men in Black 3. Für den Dreh von Cliffhanger (1993) zahlte Sylvester Stallone eine Million Dollar aus eigener Tasche, damit Stuntman Simon Crane in 4,6 km Höhe (15.000 Fuß) an einem Seil zwischen zwei Flugzeugen hinabglitt – laut Guinness-Buch der Rekorde der teuerste Luftstunt aller Zeiten. Wie Vic Armstrong und die Powell-Brüder war auch Crane bei der Bond-Filmreihe sehr beliebt. Seine Karriere begann mit „Im Angesicht des Todes“ (1985), gefolgt vom Stuntdouble für Timothy Dalton in „Der Hauch des Todes“ (1987). Anschließend wurde er Stuntkoordinator der zweiten Dreheinheit für „Lizenz zum Töten“. 1995 übernahm er schließlich die Stuntkoordination für „GoldenEye“ und war seitdem bei jedem Film, an dem er mitwirkte, als Regisseur der zweiten Dreheinheit oder Stuntkoordinator tätig. Nach der Bond-Reihe koordinierte Simon Crane die Stunts für die Oscar-prämierten Filme „Titanic“ und „Der Soldat James Ryan“. 2014 gewann er einen SAG Award für die beste Stuntleistung eines Ensembles in einem Spielfilm für „Unbroken“.

Born: 1960-01-01 in Twickenham, Middlesex, England, UK