Jane Campion

Jane Campion

Dame Elizabeth Jane Campion DNZM (* 30. April 1954) ist eine neuseeländische Filmemacherin. Bekannt für ihre Spielfilme mit rebellischen Themen, in denen oft Außenseiterinnen der Gesellschaft die Hauptrollen spielen, gilt Campion als eine der bedeutendsten Regisseurinnen des Frauenkinos. Campion gab ihr Filmdebüt in „Sweetie“ (1989) und dreht seither feministische Filme wie „An Angel at My Table“ (1990), „The Portrait of a Lady“ (1996), „Holy Smoke!“ (1998) und „Bright Star“ (2009). Sie ist vor allem für ihre Drehbücher und Regiearbeiten zu den von der Kritik gefeierten Filmen „Das Piano“ (1993) und „The Power of the Dog“ (2021) bekannt, für die sie insgesamt zwei Oscars erhielt. Sie war außerdem Co-Autorin der Fernsehserie „Top of the Lake“ (2013) und erhielt zahlreiche Primetime-Emmy-Nominierungen. Zu ihren Auszeichnungen zählen zwei Oscars, zwei BAFTA Awards, zwei Golden Globes, zwei Goldene Palmen (für einen Lang- und einen Kurzfilm), ein Silberner Löwe, ein Preis der Directors Guild of America sowie drei Primetime-Emmy-Nominierungen. Campion wurde im Rahmen der Neujahrs-Ehrungen 2016 für ihre Verdienste um den Film zur Dame Companion des New Zealand Order of Merit (DNZM) ernannt.

Born: 1954-04-30 in Wellington, New Zealand