
Gestrandet im ewigen Eis
Tombeau de glace
Am 11. Juli 1897 brachen drei Männer – der schwedische Ingenieur Salomon August Andrée und seine Begleiter Nils Strindberg und Knut Fraenkel – von Spitzbergen aus in einem Wasserstoffballon zum Nordpol auf. Nach wenigen Tagen bricht der Kontakt ab. Sie wurden nie wieder gesehen. Erst 33 Jahre später, am 6. August 1930, entdeckt ein norwegisches Robbenfangschiff auf der abgelegenen Insel Kvitøya die Überreste der Expedition. Leichen, in der Zeit unter dem Schnee erstarrt, zusammen mit Tagebüchern und 93 erhaltenen Fotografien, die ihre letzten Tage dokumentieren. Der Dokumentarfilm rekonstruiert diese vergessene Arktis-Expedition zwischen Wahnvorstellung und Vision, zwischen wissenschaftlichem Ehrgeiz und menschlicher Verletzlichkeit als ein fesselndes Mosaik aus Vergangenheit und Gegenwart – ein archäologischer Kriminalthriller über den Preis der Entdeckung, die Schönheit des Unbekannten und das Schmelzen der Erinnerung im Eis der Zeit, mit einem Hauch tragischer, unerfüllter Liebe.




" />
" />
" />